Blog-Beitrag März 2026 


Vom Perfekt sein zum Echt sein.

Mentoring wirkt für junge Frauen

 

 

Was ist Mentoring? 

Mentoring ist für mich eine Begleitung, die über ein einzelnes Gespräch hinausgeht. Es ist ein geschützter Rahmen, in dem junge Frauen sich sicher fühlen können, um sich mit ihren Gedanken, Gefühlen und inneren Prozessen auseinanderzusetzen. Ziel ist es, Klarheit zu gewinnen, sich selbst besser zu verstehen und schrittweise Vertrauen in die eigene Wahrnehmung und innere Stimme aufzubauen. Selbstverständlich mit einem Effekt, welcher nachhaltig in den Alltag eingebaut wird und Schritt für Schritt umgesetzt werden kann. 

Viele junge Frauen starten motiviert in ihren persönlichen oder beruflichen Weg. Gleichzeitig sind sie häufig mit gewissen Zweifeln oder Unsicherheiten konfrontiert: Erwartungen von aussen, Vergleiche, Selbstzweifel und der Anspruch, stark und souverän zu wirken. Diese inneren Prozesse bleiben im Alltag oft unbeachtet.

Mentoring setzt dort an, wo diese Themen Raum bekommen dürfen. Es unterstützt dabei, vorhandene Ressourcen wahrzunehmen und einen bewussteren Umgang mit sich selbst zu entwickeln. Wichtig dabei sich trotzdem selbst treu zu bleiben. 

Oft wird empfohlen, Stärken weiter auszubauen und Schwächen zu reduzieren. Ich vertrete einen anderen Ansatz und bin der Meinung, dass eine nachhaltige Entwicklung entsteht, wenn beide Seiten gesehen und angenommen werden. Stärken wie auch Unsicherheiten liefern wertvolle Hinweise für persönliches Wachstum. 

Mentoring als ganzheitlicher Ansatz 

Ein wesentlicher Bestandteil meiner Arbeit ist Embodiment. 

Körperhaltung, Atmung und Körperwahrnehmung beeinflussen massgeblich, wie wir uns fühlen und wie wir handeln. Sicherheit wird nicht nur gedanklich verstanden, sondern auch körperlich erlebt, verändert sich der innere Zustand spürbar. 

Mentoring verstehe ich daher als einen ganzheitlichen Prozess, der Reflexion, emotionales Verständnis und körperliche Präsenz miteinander verbindet. Kopf, Herz, Bauch und Körper werden gleichermassen einbezogen. 

Warum Mentoring wichtig ist 

Im Alltag begegnen mir viele junge Frauen, die nach aussen kompetent und selbstbewusst wirken. Gleichzeitig erlebe ich immer wieder gewisse innerliche Unsicherheiten oder Anspannungen, die oft überspielt werden. Besonders deutlich wird dies in Momenten, wenn Frauen allein, sind oder während der Begleitung . 

Der Wunsch zu funktionieren, Erwartungen zu erfüllen und niemanden zu enttäuschen führt dazu, dass eigene Bedürfnisse in den Hintergrund treten. Langfristig kann dies bewirken, dass Frauen sich selbst kleiner machen, als sie tatsächlich sind. Mentoring bietet hier Orientierung und Stabilität.

Es unterstützt einen Prozess, in dem innere Muster erkannt, Bedürfnisse ernst genommen und persönliche Grenzen klarer definiert werden können. 

Im Mentoring kommt es immer wieder zu einem Aha‑Moment, in dem Frauen ihre eigenen inneren Ressourcen bewusster wahrnehmen. 

Begleitung / Coaching ist ganzheitlich 

Themen wie Selbstwert, mentale und emotionale Stabilität, Zyklusbewusstsein, hormonelles Gleichgewicht, Stressregulation und Selbstwahrnehmung greifen ineinander. Wenn Zusammenhänge verstanden werden, kann sich ein Selbstbewusstsein entwickeln, das von innen heraus entsteht. 

Bei meinen Begleitungen / Coachings öffnet ein Weg, auf dem junge Frauen wortwörtlich ihr Sicherselbst finden können. Ein Gefühl innerer Stabilität, das sie im Alltag trägt, egal wie herausfordernd er wird. Und es ist klar, nicht jeder Tag, jede Phase im Zyklus läuft gleich ab. 

Impulse für den Alltag 

Damit man nicht nur von Veränderungen spricht, sondern in den Alltag miteinbezieht, teile ich einige meiner bevorzugten Tools: 

1. Embodiment am Morgen 

Bevor du in den Tag startest, stell dich bewusst aufrecht hin. Füsse am Boden, Brustkorb geöffnet, Schultern entspannt und atme dabei tief ein. Diese einfache Haltung kann dein Nervensystem beruhigen und dir schon am Morgen ein Gefühl von Stabilität schenken. 

2. Drei Dinge 

Eines meiner liebsten Tools ist es am Abend drei kleine Erfolge oder schöne Momente, die du am gleichen Tag erlebt hast, aufzuschreiben. Es verändert langfristig deinen Blick auf dich selbst, schafft einen positiven Abschluss des Tages und die Wertschätzung bekräftigt deinen Selbstwert. 

3. Zyklusbewusstsein als Ressource 

Anstelle gegen deinen Körper zu arbeiten, beginne mit ihm zu arbeiten. Frage dich täglich, wie es dir geht und welche Energie heute dein Körper mitbringt. Dieser liebevolle Blick auf dich selbst fördert die Selbstakzeptanz. 


Wenn du dir, für dich selbst oder für eine junge Frau in deinem Umfeld mehr innere Sicherheit wünschst und den Zugang zur Selbstakzeptanz stärken möchtest, kannst du dich gerne bei mir melden. 

Mein Anliegen ist es, Frauen so zu begleiten, dass sie wieder in Kontakt mit dem kommen, was bereits in ihnen angelegt und allenfalls unentdeckt ist. Vertrauen in sich selbst und Echtheit bilden dabei die Grundlage jeder Begleitung. 

Ich wünsche mir, Frauen so zu begleiten, dass sie wieder in Kontakt mit dem kommen, was bereits in ihnen vorhanden ist. Vertrauen in sich selbst und Echtheit bilden für mich die Grundlage jeder Begleitung. 

 
Von Herzen 
Stephanie