Blog-Beitrag Juni 2026 


 

Warum bremst mich der Nachmittag so oft aus?

(Frauen, Blutzucker & Energie) 

Kennst du dieses Tief am Nachmittag?

Der Vormittag läuft, du funktionierst, kommst gut voran und dann, irgendwann nach dem Mittagessen, wird alles schwer.

Die Energie sackt ab und plötzlich wächst dieses Verlangen nach etwas Süssem oder noch einem Kaffee.

Lange dachte ich, das gehöre einfach dazu. Ein bisschen Müdigkeit nach dem Essen, das sei eben normal. Erst als ich begann, meinen Körper wirklich zu verstehen, wurde mir klar, dass dieses Nachmittagstief kein Zufall und auch kein Zeichen von zu wenig Disziplin ist.
Dein Körper arbeitet nicht gegen dich und es geht nicht darum, dich am Nachmittag einfach mehr zusammenzureissen.

Er reagiert auf das, was du ihm gibst, und auf das, wie dein Tag verläuft.
Unser Blutzucker bewegt sich dabei nicht für sich allein. Er steht in engem Austausch mit unseren Hormonen, und die verändern sich über den Zyklus hinweg. Was sich in der einen Phase mühelos anfühlt, kann sich in einer anderen noch viel schwerer anfühlen.
Genau deshalb erleben so viele Frauen diese Schwankungen, ohne zu verstehen, warum.

Warum das für uns Frauen so spürbar ist
 

Sobald wir beginnen, diese Zusammenhänge zu erkennen, verändert sich etwas. Dinge, die vorher chaotisch oder unverständlich wirkten, ergeben plötzlich Sinn. Du bist nicht launisch und nicht unberechenbar, dein Körper folgt einem ganz natürlichen Rhythmus, den du verstehen darfst.
Und genau das ist der Schlüssel zum Erfolg. Du musst dich nicht länger gegen deinen Körper stellen und es stillschweigend akzeptieren, sondern darfst lernen, mit ihm zu arbeiten. Dieses Verständnis schenkt dir nicht nur stabilere Energie, sondern auch mehr Vertrauen in dich selbst.

Daher gebe ich dir gerne 3 sanfte Impulse mit auf den Weg, die du in deinem Tempo umsetzen kannst.

1. Achte auf die Reihenfolge auf deinem Teller
Ein ganz wichtiger Punkt mit einem grossen Impact. Wenn du zuerst Gemüse, Eiweiss und gute Fette isst und die Kohlenhydrate eher danach, bleibt deine Energie gleichmässiger. Schon diese kleine Änderung kann einen spürbaren Unterschied machen.

2. Baue dein Mittagessen nährend auf
Eine Mahlzeit, die dich über Stunden trägt, enthält etwas Eiweiss, etwas Gutes an Fett und Ballaststoffe aus Gemüse. So fällst du nach dem Essen nicht gleich wieder ins Loch.

3. Bewegung nach dem Essen

Es braucht kein Fitness-Programm, nur ein paar bewusste Minuten. Schon ein kurzer, ruhiger Spaziergang (15 - 30 Minuten) nach dem Mittagessen hilft deinem Körper, zur Ruhe zu kommen und die Energie stabiler zu halten.

Das Wichtigste zum Schluss

Dein Nachmittagstief zeigt dir nicht, dass du zu wenig Disziplin hast. Dein Körper wünscht sich gerade etwas mehr Gleichgewicht und nicht einen Verzicht oder strenge Regeln, sondern um ein liebevolleres Verständnis dafür, was dir wirklich verlässliche Energie schenkt. 

Möchtest du tiefer verstehen, wie dein Blutzucker, deine Hormone und dein Zyklus zusammenspielen und wie du deine Energie über den Tag stabiler halten kannst?
Ich begleite dich gerne. 

Ich wünsche einen guten Start in den nächsten Monat Juli. 

Von Herzen
Stephanie